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Rafting Allgemeines


Den Spaß gemeinsam im Nass suchen...

...als Team im Raftingboot den Fluss bezwingen - miteinander ein gemeinsames Erfolgserlebnis haben.

Ganz besonders beliebt ist der Raftingsport für einen Firmenausflug, Vereinsausflug oder Betriebsausflug, usw. , - unter dem Motto: "Alle in einem Boot". - Es wird dadurch der Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl besonders stark gefördert.
Aber auch Einzelpersonen und kleinere Gruppen werden gerne in den Kreis Gleichgesinnter aufgenommen und man ist schnell auf du und du.

Auf den Flüssen Salza (direkt vor unserer Haustür) und Enns (ca. 25 km entfernt) kommen "Einsteiger" wie "Wildwasserprofis" bei Rafting-, Outside-, Funraft- und Kajaktouren voll auf ihre Kosten.
Je nach Wasserstand weisen diese Flüsse Schwierigkeitsgrade von 2 bis 4 auf.

Die SALZA - der Steirische Grand Canyon


Seit jeher lockt die Salza zahlreiche Wildwassersportler aus aller Welt, die sich an den einzigartigen Naturschönheiten des Salzatals erfreuen. Man findet kaum noch einen so naturbelassenen und unberührten Wildfluss, der über eine sehr lange Strecke unverbaut geblieben ist.

Link: Evakuierungsplan Salza PDF zum Download

Es handelt sich bei der Salza um einen "Wildwasserklassiker“ und das bereits seit dem Anfang des letzten Jahrhunderts. Damals war die Salza den Flößern vorbehalten, Freizeitsportler fand man nur vereinzelt. Vom Flößen entwickelte sich übrigens das heute sehr populär gewordene Rafting, welches sich auch vom englischen Wort "raft“ (=Floß) ableitet. Die Steirische Salza ist ein Nebenfluss der Enns, in die sie bei Großreifling auch mündet. Den Ursprung der Salza findet man im Hochschwabgebiet. Von dort ausgehend schlängelt sie sich über ca. 80 Kilometer durch das wildromantische Salzatal. Wildwasserbefahrungen mit Kajaks und Outsides sind hier ganzjährig möglich, die Raftingsaison startet am 25. April und dauert bis zum 15. Oktober. Die Kläfferquellen, die in die Salza fließen, speisen die 2. Wiener Hochquellenwasserleitung.

Sportlich gesehen bietet die Salza volles Programm für Anfänger im Wildwassersport sowie für Könner. Es ist dabei alles enthalten: Vom Stauseebereich, über ruhige Abschnitte im Oberlauf, bis hin zu rasanten Strecken in der Wildwasserstufe 2-3 im unteren Flussbereich. Je nach Wasserstand ändert sich der Charakter der Salza sehr stark, der verträumte Gebirgsfluss wird zum sportlichen Wildwassercanyon.
Einen wunderschönen Streckenabschnitt der Salza bildet die relativ unbekannte Klausschlucht im Oberlauf zwischen Greith und Weichselboden. Es handelt sich um eine unberührte Schluchtlandschaft abseits der Straße, in der man kaum einen Menschen zu Gesicht bekommt, mit Ausnahme von ein paar Kajakkursen, die sehr vereinzelt dort abgehalten werden. Die Schwierigkeiten halten sich mit WW 1-2 über die gesamte Strecke von 11 Kilometern in Grenzen. Die Klausschlucht ist auch nur mit Kajaks oder mit kleinen Schlauchbooten wie z. B. Funrafts oder Outsides befahrbar. Der Wasserstand sollte für Befahrungen mit Schlauchbooten ebenfalls stimmen.
Der nächste Abschnitt ab der Presceny-Klause fällt ebenfalls etwas ruhiger aus (WW 1-2) und ist somit auch für Wildwasseranfängertouren oder für Flusswanderungen sehr gut geeignet. Ab Brunn nehmen die Schwierigkeiten etwas zu und je nach Wasserstand kommen die Brunnschwälle sehr stark zur Geltung. Dieser Salzaabschnitt von der Presceny-Klause bis nach Wildalpen ist ca. 16 Kilometer lang. Den Abschluss bildet in Wildalpen der Campingplatzschwall, der sowohl mit dem Raftingboot als auch mit dem Kajak etwas sportlicher zu fahren ist.
Ab Wildalpen beginnt eine sehr abwechslungsreiche und vor allem auch landschaftlich sehr reizvolle Strecke. Man findet zahlreiche Spielstellen und der Raftingfluss beginnt sich in seiner ganzen Pracht zu entfalten.
Nach ca. 6 Kilometern gelangt man nach Fachwerk, wo ein weiterer Zubringer, die Lassing, in die Salza fließt. Ab Fachwerk beginnt nun die Kernstrecke der Salza, die hauptsächlich für den Raftingsport genutzt wird und als Standardraftingstrecke der Salza gilt. Es gibt kaum einen Wildfluss, der über einen so langen Abschnitt (ca. 17 Kilometer) so viel Action und Spaß in unverbauter, unberührter Natur bietet, wie die Salza.

Die ENNS im Nationalpark Gesäuse (XEIS)


Das Gesäuse wirkt schon seit vielen Jahrzehnten wie ein Magnet auf abenteuerlustige Alpinisten, Wanderer und Naturliebhaber. Seit drei Jahrzehnten erfreut sich nun auch die Enns großer Beliebtheit bei Outdoorsportlern, im Speziellen für Raftingtouren.

Link: Evakuierungsplan ENNS/GESÄUSE PDF-zum Download

Die Enns ist ein sehr facettenreicher Fluss, der sehr viele unterschiedliche, gegensätzliche Abschnitte aufweist. Der Ursprung der Enns liegt in den Radstädter Tauern, von dem aus sich bis zur Mündung in die Donau, auf einer Strecke von ca. 254 Kilometern, sehr viele Zubringer sammeln. Dies garantiert normalerweise eine relativ hohe Wasserführung, also ideal für den Raftingsport. Der Startpunkt der  Enns-Raftingtour ist beim Gesäuse-Eingang und die Raftingstrecke bis Gstatterboden liegt gut eingebettet zwischen den einzigartigen "Xeisbergen", der Hochtorgebirgskette und dem Buchstein. Der technisch eher schwierige Gesäuse-Eingang bietet zu Beginn der Tour einen besonderen Nervenkitzel, jeder Bootsinsasse muss unter den Anweisungen des Raftguids kräftig mitarbeiten. Hat man den Anfangskatarakt schließlich hinter sich gelassen, hat man Zeit für eine Verschnaufpause und kann die atemberaubende Welt des Nationalpark Gesäuse auf sich wirken lassen. Es folgen noch einige kräftige Schwallstrecken im Mittelteil zwischen den ruhigen Teilstücken, bis man in Gstatterboden vor dem Abschlusskatarakt steht. Im Normalfall ist die Tour dann zu Ende und man bootet bei der Gstatterbodenbrücke aus.
In seltenen Fällen ist bei absolutem Niedrigwasserstand, der durch einen Geröllrutsch von der Planspitze neu entstandene Abschlusskatarakt, mit einer routinierten Raftingcrew bezwingbar.

Wildwasser Schwierigkeitsgrade


Im Allgemeinen weist unser Raftingfluss, die Salza, Wildwasser je nach Wasserstand in den Schwierigkeitsgraden I - III auf.
Die Enns besitzt etwas mehr Wasserwucht und bietet auf den Raftingstrecken WW I - IV.
Für die Klassifizierung der Wildflüsse gibt es eine international anerkannte Wildwasserschwierigkeitsskala von I - VI.

WW Stufe I: Unschwierig, freie Sicht, regelmäßiger Stromzug, regelmäßige Wellen, kleine Schwälle, im Flussbett befinden sich leichte Hindernisse

WW Stufe II: Mäßig schwierig, freie Durchfahrten, unregelmäßiger Stromzug, unregelmäßige Wellen, mittlere Schwälle, schwache Walzen, Wirbel, Presswasser, einfache Hindernisse im Stromzug, kleinere Stufen

WW Stufe III: Schwierig, übersichtliche Durchfahrten, hohe, unregelmäßige Wellen, größere Schwälle, Walzen, Wirbel, Presswasser, einzelne Blöcke, Stufen, andere Hindernisse im Stromzug

WW Stufe IV: Sehr schwierig, Durchfahrten nicht ohne weiteres erkennbar, Erkundung meist nötig, hohe andauernde Schwälle, kräftige Walzen, Wirbel, Presswasser, Blöcke versetzt im Stromzug, höhere Stufen mit Rücksog

WW Stufe V: Äußerst schwierig, Erkundung unerlässlich, extreme Schwälle, extreme Walzen, Wirbel, Presswasser, enge Verblockungen, hohe Gefällstufen mit schwierigen Ein- und Ausfahrten 

WW Stufe VI: Grenze der Befahrbarkeit, im Allgemeinen unmöglich, bei bestimmten Wasserständen eventuell fahrbar, hohes Risiko

Rafting-Rennsport in Österreich


Seit 2002 wird der Rafting-Rennsport in Österreich intensiv betrieben. In Wildalpen und Palfau werden jährlich an der Salza die Österreichischen Meisterschaften ausgetragen. Da dieses Rennen auch im Europacup gewertet wird, finden wir jedes Jahr ein breites Teilnehmerfeld aus vielen verschiedenen Nationen vor. Beim Rafting-Wettkampfsport gibt es vier Disziplinen: Sprint, Head to Head, Slalom und Downriver