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NATURPARK - JUWELE:


Wasserlochklamm Palfau


Über 5 Wasserfälle braust das Wasser durch die Klamm ins Tal. Manchmal tost es, manchmal plätschert es nur. Das Besondere an der Palfauer Wasserlochklamm ist ihre extrem unregelmäßige Schüttung. Selbst Tauchern ist es nicht gelungen, dieses Rätsel zu lösen. Die Riesenkarstquelle am Südhang des Hochkars ist die größte wasserführende Höhle der Steiermark.

Von der Quelle bis zur Mündung in die Salza fließt das Wasser über 300 Höhenmeter. Die Wanderung beginnt mit der Überquerung der 65m langen und 21m hohen Hängebrücke. Von dort sehen Sie zum alten Steg, wo die Rafting-Gäste den Sprung ins kalte Nass wagen. Weiter geht die Wanderung über Steiganlagen die 900m lange Klamm entlang bis zum eigentlichen Wasserloch - dort, wo das Wasser ans Tageslicht tritt. Zurück geht die Tour entweder über die Steiganlage (ca. 1h), oder über den Jägerriedel (ca. 1,5h).

Ausrüstung: Festes Schuhwerk, eventuell kurze Sicherungsleine für kleinere Kinder.

Einkehrmöglichkeit: Wasserlochschenke, Fam. Huber |  Tel: +43(0)3638 322 | www.wasserloch.at |
Hausspezialitäten: knusprige Ofenkartoffel mit allerlei Füllungen, täglich geöffnet Ende April bis Ende September/Mitte Okt.

Entfernung zum Camp: ca. 6 km

Brunnsee in Wildalpen


Kaum eine Region Österreichs verfügt über so reines Wasser und so ergiebige Quellen wie die Eisenwurzen. Hier entspringt das Wasser für die II. Wiener Hochquellenleitung.

Der Brunnsee wird gespeist durch zahlreiche Quellen, das Wasser drängt nach langer Reise durch den Hochschwab hier an die Oberfläche. Vor allem zur Schneeschmelze sprudeln tausende Quellen aus dem Boden. Mittransportierte Gase brechen immer wieder explosionsartig aus.

Vom Parkplatz Einfahrt Brunnseetal führt eine Forststraße leicht ansteigend 5 km ins Brunnseetal. Eine geeignete Wanderung für Groß und Klein mit Blick auf den Brunnsee, die Brunnmauer und das Hochschwabmassiv. (Der Brunnsee steht unter Schutz und ist kein Badeteich!).

Entfernung zum Camp: ca. 30 km

Kraushöhle in Gams bei Hieflau


Die Kraushöhle ist die größte gipsführende Höhle im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche kleine Gipskristalle und Tropfsteine funkeln im Licht der Lampen. Der eigentliche Eingang zur Höhle war das "Annerlbauernloch". Erst später hat man den jetzigen Eingang auf 616m Seehöhe künstlich geschaffen.

Ausrüstung: Bitte warme Bekleidung und rutschfeste Schuhe für die Höhlenführung mitbringen.

Öffnungszeiten: Ostern bis 31. Oktober, Mo und Di geschlossen, außer an Feiertagen, während der Sommerferien: täglich von 9.00 – 16.00 Uhr, Mo und Di immer geschlossen | übrige Zeit: gegen Voranmeldung

Kraushöhle Gams bei Hieflau | Tel: +43(0)3637 360 oder +43(0)3637 206 | office@kraushoehle.at | www.kraushoehle.at

Entfernung zum Camp: ca. 8 km

Nothklamm in Gams bei Hieflau


Ein besonderes Naturjuwel im Naturpark Steirische Eisenwurzen ist die Nothklamm in Gams bei Hieflau. Sie ist ein Teil des GeoPfades und schlängelt sich fast schwebend durch die 900m langen Klamm. Dabei überwindet der Gamsbach eine Höhe von 80 Metern. Dieses Gefälle reichte jedoch nicht aus, um diese Klamm zu bilden. Es waren die vielen Steine, die durch das Wasser mittransportiert wurden.
Am Ausgang der Nothklamm gibt es eine weitere Attraktion – die Steinkugelmühle. Hier werden mit Hilfe der Wasserkraft die Steinkugeln geschliffen und poliert.
Geöffnet: Frühjahr bis Herbst zugänglich. Bei Sturm und Gewitter ist das Begehen der Nothklamm verboten. Auf Kinder besonders Acht geben. Steinschlag- und Rutschgefahr. Die Broschüre GeoPfad/GeoRad ist in allen Infobüros, im GeoZentrum und beim Kirchenwirt Gams erhältlich.

Führungen GeoPfad und Nothklamm: GeoZentrum | Gemeinde Gams bei Hieflau | Tel: +43(0)3637 206 | gde@gams-hieflau.steiermark.at | www.geoline.at

Entfernung zum Camp: ca. 8 km

Kläfferquelle in Wildalpen


Die Kläfferquelle ist eine der größten Trinkwasserquellen Europas. Täglich werden bis zu 217 Millionen Liter Wasser über 360 Höhenmeter nach Wien befördert. Für diese Strecke benötigt das Wasser 36 Stunden.

Zur Zeit der Schneeschmelze und nach starken Niederschlägen sprudeln bis zu 10.000 Liter Wasser aus dem Berg. Dann können auf einer Länge von 300 Metern wunderschöne Bäche und Wasserfälle bestaunt werden.

Das Wasserschutzgebiet rund um die Brunngraben-, Höllbach-, Siebensee-, Schreyerklamm und Kläfferquelle wird durch die Betriebsleitung Wildalpen betreut.

Die Besichtigung der Kläfferquelle ist in Verbindung mit einem Besuch des Museums HochQuellenWasser nach Anmeldung für Gruppen ab zehn Personen möglich. Die Kläfferquelle ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwasserversorgung. Der Quellspalt wird über einen circa 90 Meter langen Zugangsstollen erreicht.

Entfernung zum Camp: ca. 36 km

Spitzenbachklamm „Tal der Schmetterlinge“ in Weißenbach an der Enns bzw. St. Gallen


Schon im 19. Jahrhundert wurde die Spitzenbachklamm als Tal der Schmetterlinge bekannt. Die besondere Nord-Süd-Ausrichtung macht es möglich, dass hier wärmeliebende Pflanzen und Hochgebirgspflanzen eng beieinander wachsen. Somit finden Raupen und Schmetterlinge ein riesiges Futterangebot vor. Forscher schätzen, dass über 800 Arten in der Klamm beheimatet sind. Jährlich kommen rund 80 neue Arten hinzu.

Auch die Pflanzenvielfalt in der Spitzenbachklamm ist beeindruckend. 18 Orchideenarten wurden bereits nachgewiesen und auch Endemiten, also Pflanzen, die nur hier vorkommen, wie die Anemonen Schmuckblume, sind hier zu finden.

Im Ortsgebiet St. Gallen parken. Die Wanderung beginnt gegenüber der Feuerwehr und führt am Wanderweg 637 in die Spitzenbachklamm (Gehzeit 1 h). Eine schöne Variante ist auch die Rundwanderung: Von der Spitzenbachklamm zur Teufelskirche (Weg 12) und von dort nach St. Gallen zurück (insgesamt 4 h).

Entfernung zum Camp: Weißenbach an der Enns: 25 km, St. Gallen: 22 km